CDU Trier









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Besuch der Frauen-Union in der Außenstelle der Außenstelle der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in Euren

18. Mai 2015

v.l.n.r.:  Cilly Hirtt, Eva Jeibmann, Barbara Fickenscher, Nicole Kürten, Silvia Günther, Dorothee Bohr, Hannelore Komes, Dr. Bernd Kettern (Caritas-Direktor), Roswitha Winter, Elisabeth Ruschel (stellvertr. Vorsitzende FU Trier), Jutta Albrecht (Vors. FU Trier), Bernhard Jocher (ehem. Leiter AfA Euren), Christoph Jarosch (Leiter AfA Euren)

 

Viel Zeit nahmen sich Dr. Bernd Kettern, der Direktor der Caritas, Christoph Jarosch, der Leiter der AfA Euren, und sein Vorgänger im Amt, Bernhard Jocher, um CDU Frauen Union Trier (FU)   sowie den Gästen der Universität Trier, Juniorprofessorin Dr. Maren Zeller und Prof. Dr. Philipp Sandermann vom Fachbereich I der Universität Trier die komplizierten Abläufe im Zusammenhang mit der Aufnahme von Flüchtlingen in der Dasbachstraße und der ehemaligen General-von-Seidel-Kaserne in Euren zu schildern.

Beeindruckend war für die Mitglieder der FU, welche komplizierten Abläufe von allen Beteiligten innerhalb kürzester Zeit absolviert werden. Ein Beispiel: Innerhalb einer Stunde, die das Gespräch dauerte, erhöhte sich die Anzahl der Flüchtlinge in der AfA um 30 (!) Personen ( zwischen 17 und 18 Uhr).

Beeindruckt war man auch beim Altersdurchschnitt der Asylsuchenden: Von den insgesamt 687 Personen (17 Uhr) sind 384 zwischen 0 und 25 Jahre alt. Diese Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsenen müssen schnellstmöglich deutsch lernen, sie müssen eine Ausbildung absolvieren, sie müssen Arbeitsstellen finden, um sich schnell zu integrieren.

Im Anschluss an das Gespräch besichtigte man die Räumlichkeiten, welche den Alltag der Asylsuchenden ausmachen: Das Anmeldezimmer bei der Ankunft, das Krankenzimmer, das Schulzimmer, die Mensa.

Währenddessen sitzen die älteren Asylsuchenden draußen zusammen, unterhalten sich, rauchen Shisha, begrüßen die Gäste alle sehr freundlich. Die Kinder tollen derweil herum.
Einer der jungen Männer, die sich bei der Ankunft der FU aus dem Fenster gelehnt und das Gespräch mit ihnen gesucht hat, berichtet überglücklich, dass er in vierzehn Tagen, wenn wieder Transfertag sei, die Unterkunft verlassen dürfe, dass er eine neue Bleibe und, vor allem, eine Arbeitsstelle bekommen habe.

Man kann nur vielen Trierer und Triererinnen empfehlen, sich die AfA in Euren oder in der Dasbachstraße - nach vorheriger Rücksprache mit den Verantwortlichen - anzusehen.
Wie sagte es eine der FU-Frauen: "Man wird ganz zufrieden und demütig, wenn man hier gewesen ist."

 



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