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Kosten kontra Menschlichkeit

12. Mai 2015

Jeder Trierer ist schon daran vorbei gegangen: Am „Haus Franziskus“ in der Christophstraße/Ecke Kochstraße. Dieses vom jüdischen Arzt Dr. Löwenstein in den Gründerjahren (nach 1870) erbaute Haus ist von außen ein Blickfang. Doch das Besondere, Außergewöhnliche geschieht hinter seiner schönen Fassade seit 1986: Hier ist jeder – ob arm oder reich, ob christlich oder atheistisch geprägt - willkommen, bei Franz-Josef Euteneuer, der das Haus gemeinsam mit den Schwestern Ute Glatz und Antonie Hamm führt. Hier wird das schon umgesetzt, was viele führende Katholiken fordern: Die „City Seelsorge“. In der Festschrift anlässlich des 25-jährigen Jubiläums heißt es: Hier ist ein „Ort der Menschlichkeit“, der ein „Alleinstellungsmerkmal in ganz Deutschland“ hat! Denn an diesem Ort wird nicht nur aktives bürgerschaftliches Engagement gezeigt, sondern auch Inklusion seit Jahren erfolgreich betrieben, hier werden die unterschiedlichen Generationen miteinander ins Gespräch gebracht. Anlässlich des Jubiläums wurde dies auch von Politikern gewürdigt.

Ende Februar 2015 erreichte die Vorsitzende des Fördervereins, Karin Otto, die Hiobsbotschaft von den Waldbreitbacher Franziskanerinnen: Das Haus soll zum 30.6. aufgrund personeller und finanzieller Engpässe schließen. Man wandte sich an uns, die Stadtratsfraktionen, und bat um Unterstützung, das scheinbar Unabwendbare doch noch abwenden zu können. Wir werden uns mit Briefen und in Gesprächen an potentielle neue Träger wenden, da es für uns beim „Haus Franziskus“ nicht heißen darf: „Kosten kontra die Menschlichkeit“. Die Einrichtung, die so wertvolle soziale Arbeit zum Wohle unserer Stadt leistet, muss unter allen Umständen erhalten bleiben!

 

Jutta Albrecht, CDU-Fraktion



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