CDU Trier









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Neujahrsempfang der CDU-Kreisverbände Trier-Saarburg und Trier-Stadt

„Verkehrspolitik kann nur grenzüberschreitend gelingen“

23. Januar 2012


Rund 300 Gäste beim Neujahrsempfang der CDU-Kreisverbände Trier-Saarburg und Trier

Die Großregion Trier-Luxemburg spricht verkehrspolitisch mit einer Stimme. Das zeigte sich beim Neujahrsempfang der CDU-Kreisverbände Trier und Trier-Saarburg in der Mehrzweckhalle Kenn: Sowohl die Parteivorsitzenden Bernhard Kaster MdB und Arnold Schmitt MdL als auch der Ehrengast des Abends, Luxemburgs Verkehrsminister Claude Wiseler betonten die Wichtigkeit weiterer entlastender Maßnahmen in den Bereichen Straßenbau und Förderung des ÖPNV.

Die Botschaft des Neujahrsempfangs war zugleich ein Ausrufezeichen in Richtung Landesregierung und Deutscher Bahn: „Unsere Region braucht Anschluss“. Kaster und Schmitt, aber auch die CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner MdL und CDU-Generalsekretär Patrick Schnieder MdB bekräftigten erneut ihre Forderungen an die Landesregierung, ein klares Bekenntnis für die Infrastrukturmaßnamen der Region Trier abzugeben. „Kurt Beck drückt sich um eine klare Aussage zugunsten des Lückenschlusses A1“, kritisierte Klöckner. Arnold Schmitt erklärte: „Diese Maßnahme ist für unsere Großregion von zentraler Bedeutung“. Kaster legte den Focus auf die Nord- und Westumfahrung Trier, ohne die ein vernünftiger Anschluss des Konz-Saarburger Raums und eine Entlastung der Trierer Talstadt vom Verkehr nicht gewährleistet werden können. „Wir brauchen einen vernünftigen Verkehrsmix“, forderte Kaster eine Prioritätensetzung nach den Bedürfnissen der Menschen, nicht nach ideologischen Gesichtspunkten.

Wie ein solcher Verkehrsmix aussehen kann, erläuterte Infrastrukturminister Wiseler in seinem Vortrag. Er legte ein klares Bekenntnis zu einer grenzüberschreitenden Verkehrspolitik ab, das sich auch dadurch zeigt, dass Luxemburg Seite an Seite mit den deutschen Politikern für einen Ausbau statt Kahlschlag der Bahnverbindungen kämpft und sogar den Ausbau deutscher Streckenabschnitte finanziert. Das Großherzogtum investiert in den kommenden Jahren dreistellige Millionenbeträge für den Ausbau der öffentlichen Infrastruktur, weil die Regierung aus Kapazitätsengpässen auf Straße und Schiene stärker auf den Ausbau des ÖPNV setzen will. „Wir müssen die Menschen so weit wie möglich dort abholen, wo sie leben”, erklärte Wiseler mit Blick auf die allein rund 35.000 deutschen Grenzpendler. Um die Hauptstadt herum sollen neue Park+Ride-Möglichkeiten angeboten werden, etwa an der Grenze zu Deutschland und direkt am Flughafen Findel. Von dort aus sollen die Pendler mit Bussen zu ihren Arbeitsplätzen gebracht werden. Mehrere neue Bahnhaltepunkte, darunter im Pfaffenthal, sollen gebaut werden. Vom Pfaffenthal aus soll eine Standseilbahn die Fahrgäste von der Bahn aus zum Kirchberg bringen (Höhenunterschied 45 Metern zwischen Tal und roter Brücke, 100 Fahrgäste pro Minute).



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